| Große Ohren zählen wie Schmetterbälle |
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| Donnerstag, den 22. November 2007 um 14:24 Uhr | |
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Volleyball sieht anders aus. Fast ganz dunkel ist es in der Krautheimer Sporthalle. Nur zwei Lichtschläuche leuchten mitten in der Halle und bilden einen Laufsteg. Eine Mannschaft nach der anderen schreitet darüber, alle anderen klatschen und feuern an. So beginnt in diesem Jahr das Mitternachts-Volleyballturnier des Dekanats-Teams der KLJB (Katholische Landjugend Bewegung). Die Einleitung passt zum Motto „Hohenlohes Next Top Team”, frei nach den Topmodel-Shows. Dann geht die Hallenbeleuchtung wieder an. Die Spiele beginnen. Manche Teams freuen sich schon seit Wochen auf das Turnier. Und einige haben sogar extra noch T-Shirts gedruckt. Insgesamt 18 Mannschaften mit Namen wie „Kinder vom Süderhof”, „Netzgladscher” oder „Feierdeifel” spielen auf zwei Feldern gegeneinander. Die Teams kommen aus dem ganzen Kreis - aus Niedernhall, Ingelfingen, Westernhausen oder Krautheim. „Das ist ein guter Mix”, findet Rocco Schatz. „Ein gelungenes Turnier.” „Uns ist es wichtig, dass die KLJB-Jugendgruppen und auch andere Teams miteinander in Kontakt kommen”, sagt Anne Schmieg vom Deka-Team. Besonders freue sie sich, dass auch KLJB-ler aus dem Süden angereist sind. Aus Stuttgart und Biberach ist der Diözesanvorstand des Landjugendverbands nach Krautheim gekommen. Als „Spätzlesteam” versuchen sie, ein paar Spiele zu gewinnen. „Wir haben von dem legendären Volleyballturnier schon gehört”, erzählt Isabell Kleibrink. „Und wir wollten mal sehen, was in Hohenlohe so geht”, fügt Katharina Wiedergrün dazu. Was hier geht, ist vor allem ein lustiger Abend. Denn der Spaß soll mindestens genau so wichtig sein wie Schmetterbälle, Pritschen und Baggern, erläutert Mark Müller vom Deka-Team. So gibt es zum Beispiel einen Sonderpreis für das kreativste Teamfoto, das in der Halle aufgenommen wird. Für ihr Bild mit riesigen Ohren aus Papptellern gewinnt die Gruppe „Tabula Plena Pasta” einen Pott voller Bowle. Und den leeren sie auch gleich vor Ort. Doch es wird auch Volleyball gespielt. Zwar gibt es teilweise beträchtliche Unterschiede zwischen erfahrenen Volleyballern und völligen Neulingen, aber Spaß hat jeder. Manche Teams freuen sich über jeden Punkt, andere über gewonnene Spiele. „Das ist trotzdem witzig”, sagt Freizeitvolleyballer Karsten Schulze vom TSV Ingelfingen.Auf den Spielfeldern in den Halle geht gegen 2 Uhr die Vorrunde zu Ende. Ein Team mit dem Namen „Absolute Beginner” gewinnt um kurz vor 3 Uhr das Finale. Dem Namen Mitternachts-Turnier hat der Abend alle Ehre gemacht. Quelle: Stimme |


