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Partylaune und Strand-Feeling
  
Montag, den 03. September 2007 um 14:27 Uhr

Breitenauer - see Ein laues Lüftchen, spiegelglatte Wasseroberfläche. Zwei weiße Segelboote schippern gemütlich über den Breitenauer See. Drei Schwimmer erfrischen sich am Samstagnachmittag in der Badezone, beschwingt vom Raggae-Sound. Am Wochenende macht das-Beach-Masters die Musik am See im Weinsberger Tal. Vor allem am Sonntag säumen viele Beobachter die Spielfelder.

„Die Söhne von Bekannten aus Lauffen spielen mit, wir wollen auch mit dabei sein“, ist Werner Waldenberger, Kämmerer in Beilstein, auf dem Weg zur Arena gespannt auf die Beachvolleyballer und die Spiele. Volle Tribüne, coole Musik, mitfiebernde Zuschauer und motivierte Volleyballer beim Pritschen, Baggern, Schmettern, dazu endlich Sonnenschein.

Das Strand-Feeling beflügelt die Spieler. „Die Anlage ist gut, die Stimmung super“, lobt Wolfgang Beck (29) aus Freiburg die äußeren Bedingungen. Im Spielerzelt hat Beck nach zwei Siegen auch beim Skat mit seinen Freunden Simon Söhngen (Freiburg) und Florian Scheuer (Offenburg) gute Karten. „Wir spielen gerade Bock-Ramsch.“

Kühle Getränke und hitzige Musik: Im Takt der Hits wippen die Zuschauer mit. Markus (23) aus Stuttgart legt „querbeet auf, was gerade passt“, also Techno, House, Raggae, Hip-Hop, Rock. Der Student für Touristik und Eventmanagement hat rund 2000 Titel auf Lager. „Es muss laut sein, keine Hintergrundmusik.“ So wie bei den Hits der kalifornischen Funkband Red Hot Chili Peppers. Der DJ findet die Atmosphäre am See und auf der Anlage cool: „Heute passt das Wetter zum Glück.“ Am Samstagabend legt DJ Sean Finn auf. Seine Musik lässt die Volleyballer entspannen.

Die gute Partylaune beflügelt auch das „Mädchen für alles“ bei der Turnierleitung. Michael Brenner von der Volleyballabteilung der TG Böckingen ist mal Schiedsrichter oder trägt den Spielplan nach. Spannende und hart umkämpfte Spiele sieht nicht nur Brenner. Auf der Naturtribüne drückt Gabi Schlag aus Lauffen nicht nur ihren Söhnen Heiko (15) und Jochen (18) kräftig die Daumen. „Das ist das erste Turnier, bei dem wir beide Söhne sehen und dies auf dieser schönen Anlage, das hat was“, schwärmt die Laufferin von den in die See-Landschaft eingebetteten beiden Spielfeldern.

Gleich nebenan erleben die Sanitäter der DRK-Ortsgruppe Obersulm einen ruhigen Nachmittag. „Sand ist weich“, bringt es Danny Sahm auf den Punkt. Nur ein Spieler kommt wegen einer Schürfwunde am Knie vorbei.

„Hier wird gekämpft“, sagt Löwensteins Stadtchef Klaus Schifferer anerkennend zu den Leistungen der Spieler. Peppige Musik und Sport passen für Schifferer gut zusammen, der mit Sohn Leon (9) mit dem Rad zum See gefahren ist. Da staunt auch Obersulms Bürgermeister Harry Murso: „Es ist toll, was die Spieler leisten.“ Fotomotive sucht Roland Schweitzer aus Löwenstein, der selbst Volleyball spielt. „Die Atmosphäre auf beiden Feldern“ will Schweitzer mit der Kamera einfangen.

Simon Protz (Fellbach) löst in seiner Pause Kreuzworträtsel, schaut aufs Knie, das er beim Inline-Skaten aufgeschürft hat. Kein Handicap. Nach zwei Siegen sagt er: „Bis jetzt hat es für die Gegner gereicht.“

Quelle: Stimme

 

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